Keramiker

Fritz Rossmann Köln (1958) arbeitete zunächst im Büro. Nach kurzer Zeit erkannte er, dass sein Herz in Keramik war und ging wie seine Eltern den Weg des ”Tons“. Fritz ‘Leidenschaft liegt in der Arbeit mit den charakteristischen Eigenschaften des Materials: Er möchte sichtbar machen, was er entdeckt hat, und  er erlebt das Brennen als Spiel zwischen (ihm) Bestimmung und dem Zufall. Er arbeitet mit verschiedenen Porzellanen und eigenen Mischungen.  Es ist für ihn selbstverständlich, seine Arbeit sowohl in Bezug auf Formen als auch auf Farbnuancen kontinuierlich weiterzuentwickeln.Die Keramiken zeigen ein reiches Formenspiel, ohne die Idee des Gefäßes zu verlassen. Der Ausgangspunkt ist die gedrehte Form. Die Gestaltung der Oberflächen unterstützt die optimale Entwicklung der Glasuren und Engoben in Struktur und Tiefe.Er verbeult die Wand, macht Gräte und perforiert. Die resultierenden Löcher werden später mit Glasur gefüllt, was den transparenten Effekt noch weiter erhöht. Die Objekte der letzten Jahre sind unter anderem von der Ästhetik der Keramik aus der Zeit der chinesischen Sung periode inspiriert. Diese Keramik war ausschließlich für den Hof des Kaisers bestimmt. Noch heute wirkt es völlig zeitgemäß. Charakteristisch ist die Schicht aus Seladonglasur, die das Grün des Meeres und das Blau des Himmels symbolisiert.
Website www.porzellan-fritz-rossmann.com

Yuk Kan Yeung (1956) wurde in Hongkong geboren und studierte Bildende Kunst und chinesische Literatur an der chinesischen Universität Hongkong im Jahr 1981. 1987 absolvierte sie ein Aufbaustudium in Keramik am Goldsmiths ‘College der Universität von London . Seit 1987 lebt und arbeitet Yuk Kan in den Niederlanden. Ihre Arbeit handelt von Momenten in der Zeit, der Gegenwart und Erinnerungen aus der Vergangenheit. Yuk Kan verwendet Farben, Linien und Porzellan, um Gedichte zusammenzustellen. Literatur, Poesie, Architektur und Natur sind ihre Inspirationsquellen. Yuk Kan Yeung stellt seit langem in Museen und Galerien in den Niederlanden und im Ausland aus. Sie hat Dutzende von Nominierungen und Auszeichnungen erhalten und es wurden verschiedene Publikationen über ihre Arbeit veröffentlicht. Website www.yeungyukkan.com

Between Voids IX

Nirdosh Petra van Heesbeen  (1949) wurde in Waalwijk geboren und absolvierte 1974 die Königliche Akademie für Kunst und Design in Den Bosch. Nirdosh hat auf ihre Auflandsreisen viele Untersuchungel über traditionelle Heizmethoden angestellt.  Nirdosh ist ein begabter Dreher. Ihre Arbeit hat sich in den letzten 40 Jahren verändert und Feuer wurde zu einem immer wichtigeren Aspekt ihrer Arbeit. Die perfekt gedrehten Porzellanobjekte bekommen im Holzofen ihr einzigartiges Aussehen. Nirdosh arbeitet einen großen Teil des Jahres in La Borne (FR). Sie heizt dort mit Holz, unter anderem in Anagama-Öfen. Es wird auch mit Salz gebrannt, aber das geschieht hauptsächlich in den Niederlanden in einem gasgeheitzten Deckenofen.                                                                                         Werk von Nirdosh befindet sich in den Sammlungen des Keramikmuseums Princessehof in Leeuwarden, im Groninger Museum im Museum Boymans-van Beuningen in Rotterdam.

Porzellan Teekanne

Lucia Fransen (1954) absolvierte die Ausbildung zum professionellen Schaufensterbauer in Utrecht, die Lehrerausbildung zum Zeichnen und Basteln an der Akademie der bildenden Künste in Amersfoort und die Module zur Keramik an der Utrecht School of the Arts. Sie arbeitet als Gastdozentin für Handformen beim Dutch Ceramics Training in Gouda und begleitet, neben ihrer Arbeit in ihrem Studio, Keramiker. Der Keramiker stellt regelmäßig im In- und Ausland aus. Lucia ist bekannt für ihre architektonischen Objekte, die kraftvoll, geradlinig und oft geschlossen sind. Charakteristisch für ihre Arbeit sind die schönen Texturen und der erdige, nüchterne Stil. Lucia hat kürzlich neue Formen eingeführt. Offene Formen, Kelche, die ihrer Arbeit eine weiche und organische Atmosphäre mit gebogenen Linien verleihen. Im Gegensatz zu ihren Gebäuden ist jetzt auch das Innere wichtig, wobei eine glänzende Glasur das strenge Äußere noch mehr betont. Diese Kelche werden erstmals in der Galerie del Campo ausgestellt. Website www.luciafransen.nl

 

Kelche

Yves de Block (1951) wurde in St. Niklaas, Belgien, geboren und lebt jetzt in Rotterdam. Er belegte verschiedene Kurse im Bereich Kunst, Philosophie und Ästhetik in Belgien und den Niederlanden. Yves hat seine Formen seit langem durch traditionelles Handarbeiten verwirklicht. Er wechselte zu einer skulpturalen Technik namens Kurinuki. Eine Technik zum Schneiden und Einkerben einer Tonmasse, die eine sofortige und intuitive Methode mit einem viel breiteren Formenbereich ermöglicht. Yves wendet diese Kurinuki-Technik nun auf seine neue Form an: Schachteln. Schalchteln haben innen und außen die perfekte Dialektik. Kurinuki als Technik, als Freiheit und Einschränkung hat auch diese doppelte Seite: die Form in der Tonmasse herausschneiden und dann das Innere dieser Form entdecken und dann den Charakter dieser Innen- und Außenseite beim Glasieren und Brennen optimieren. Website www.yvesdeblock.nl

Kurinuki Schachtel