Keramiker

WILLY VAN BUSSEL wurde 1951 in Helmond geboren. Als Keramiker ist er ein Autodidakt, der 1979 begann, mit Ton zu arbeiten. Willy stellt Porzellanschalen und Zylinder her, die er so dünn wie möglich macht. Er bevorzugt geometrische Kompositionen in der Dekoration: eine begrenzte Farbpalette und schlanke Formen. Diese eleganten Dekorationen werden mit farbigem Porzellanschlamm besprüht, insbesondere mit Schwarz, Blau, Gelb und Rot. Willy gibt regelmäßig Workshops im In- und Ausland, er arbeitete zwei Monate als Artist in Residence auf Bali, hat viele Preise gewonnen und wurde kürzlich zum Mitglied der International Academy of Ceramics ernannt. Zum 40-jährigen Jubiläum zeigt Willy ab dem 1.Januar in der Galerie de Campo 40 kleine Porzellanschälchen. Website www.vanbussel-keramiek.nl

Porzellanschale

YUK KAN YEUNG (1956) wurde in Hongkong geboren und studierte Bildende Kunst und chinesische Literatur an der chinesischen Universität Hongkong im Jahr 1981. 1987 absolvierte sie ein Aufbaustudium in Keramik am Goldsmiths ‘College der Universität von London . Seit 1987 lebt und arbeitet Yuk Kan in den Niederlanden. Ihre Arbeit handelt von Momenten in der Zeit, der Gegenwart und Erinnerungen aus der Vergangenheit. Yuk Kan verwendet Farben, Linien und Porzellan, um Gedichte zusammenzustellen. Literatur, Poesie, Architektur und Natur sind ihre Inspirationsquellen. Yuk Kan Yeung stellt seit langem in Museen und Galerien in den Niederlanden und im Ausland aus. Sie hat Dutzende von Nominierungen und Auszeichnungen erhalten und es wurden verschiedene Publikationen über ihre Arbeit veröffentlicht. Website www.yeungyukkan.com

Between Voids IX

NIRDOSH PETRA VAN HEESBEEN (1949) wurde in Waalwijk geboren und absolvierte 1974 die Königliche Akademie für Kunst und Design in Den Bosch. Nirdosh hat auf ihre Auflandsreisen viele Untersuchungel über traditionelle Heizmethoden angestellt.  Nirdosh ist ein begabter Dreher. Ihre Arbeit hat sich in den letzten 40 Jahren verändert und Feuer wurde zu einem immer wichtigeren Aspekt ihrer Arbeit. Die perfekt gedrehten Porzellanobjekte bekommen im Holzofen ihr einzigartiges Aussehen. Nirdosh arbeitet einen großen Teil des Jahres in La Borne (FR). Sie heizt dort mit Holz, unter anderem in Anagama-Öfen. Es wird auch mit Salz gebrannt, aber das geschieht hauptsächlich in den Niederlanden in einem gasgeheitzten Deckenofen.                                                                                         Werk von Nirdosh befindet sich in den Sammlungen des Keramikmuseums Princessehof in Leeuwarden, im Groninger Museum im Museum Boymans-van Beuningen in Rotterdam.

Porzellan Teekanne

LIESBETH KAMP (1962) wurde in Termunterzijl (Gr.) geboren. Von 1986 bis zum1989 besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste Minerva in Groningen mit dem Schwerpunkt Keramikdesign. Hier hat sie Unterricht bei Hilbert Boxem, Geert Lap und Pauline Wiertz bekommen. Liesbeth stellt Gebrauchsgegenstände her. Einerseits Gegenstände die funktionieren, andererseits Gegenstände , die mehr als Sichtobjekte gemeint sind. Das Design und der Ausdruck sind wichtig, nicht die Funktionalität. Form und Farbe stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Der Ausgangspunkt ist oft eine Reihe von Stichwörtern wie: kraftvoll, frivol, überschwänglich und überraschend. Liesbeth färbt häufig mit Sinterengoben, die die Formen verstärken. Liesbeth stellt in Galerien im In-und Ausland aus. 2019 wurde die Keramikerin eingeladen, während fünf Wochen mit anderen Künstlern in China zusammenzuarbeiten, um Arbeiten zu schaffen, die von der 5000 Jahre alten chinesischen Majiayao-Kultur inspiriert waren. Website www.liesbethkamp.nl

Imaginatio

Monika Debus (1961 D.) studierte von 1987 bis 1989 in der Töpferin Hagemann in Oldenburg und anschließend  an der Staatlichen Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen. Sie baut ihre monumentalen Skulpturen aus Steinzeugton auf. Sie versieht die  getrockneten Formen mit einer Grundschicht aus  Porzellanengobe. Darauf malt sie  mit farbigen Engoben. Die Werkzeuge, die Monika benutzt sind ihre Hände, nur gelegentlich benutzt sie einen Lomer. Monika erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Sonderpreis des Wettbewerbs „Salzbrand Ceramics“ der Handwerkskammer Koblenz und die Westerwald-Preis für salzglasiertes Steinzeug und Porzellan. Die  Mitgliedschaft des AIC, der Akademie Internationale de la Céramique, deren Arbeiten im In- und Ausland ausgestellt werden, und die Präsenz ihrer Arbeiten in internationalen Sammlungen und Museen zeugen von ihrer autonomen Position in der zeitgenössischen Keramik. Website www.monika-debus.de

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