Glaskünstler

MIEKE GROOT (1949) absolvierte 1976 die Goldschmiedeabteilung und die Glasarbeitsgruppe der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam. Nach ihrem Studium gründete sie mit Richard Meitner ein Glasstudio in Amsterdam. Beide Künstler unterrichteten von 1981 bis 2000 an der Abteilung Glasdesign der Gerrit Rietveld Academy. Ihre Arbeiten wurden weltweit ausgestellt und befinden sich in zahlreichen bedeutenden Museumssammlungen in Europa, Asien und Nordamerika, darunter im Victoria & Albert Museum in London. Sie war Kurator am Glasmuseum Alter Hof Herding in Coesfeld-Lette. Und Mieke war der künstlerische Leiter von North Lands Creative Glass in Schottland. Ihre Arbeit besteht aus geblasenen und emaillierten Objekten. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die “Haut”, die durch das Auftragen vieler Schichten sandgemichtem Email auf geblasene Formen entsteht. Website www.miekegroot.nl

Zonder titel

RICHARD PRICE (1960, Aldershot Hampshire, England) ist international bekannt für seine hervorragenden technischen Leistungen als Glasbläser. Er arbeitet mit geblasenem und geschmolzenem Glas. Seine Inspirationsquellen liegen in der Wahrnehmung des Alltagslebens der Menschen, hier im Westen aber auch in asiatischen Ländern. Durch die Verwendung erkennbarer Symbole erhalten die Objekte automatisch eine Bedeutung. Neben Glasobjekten mit symbolischer Bedeutung stellt Richard geblasene Vasen her, die sich durch ästhetische Werte auszeichnen. Sein erster Kunstpreis ist der ‘Staatspreis des Landes Baden-Würtenberg für Europäisches Kunsthandwerk’ aus 1988. Seine Arbeiten befinden sich in Museumssammlungen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Dänemark und Japan. Richard arbeitet abwechselnd in seinen Ateliers in Amsterdam und in Chaiyaphum in Thailand. Website www.richardprice.nl

Angelschale

RIA LAP (1949) wurde aan der Akademie der bildenden Künste in Arnhem (die Niederlande) ausgebildet und erwarb ihre Kenntnisse in der Glastechnologie in Workshops im Studio des Corning Museum of Glass (USA), im IKA in Mechelen (Belgien) und in dem  Atelier du Verre in Sars-Poteries (Frankreich). Unter anderem absolvierte sie eine Meisterklasse Pâte de Verre bei Sylvie Vandenhoucke. Bei der von Ria Lap verwendeten Glastechnik handelt es sich um „Pâte de Verre“, eine komplizierte Technik, bei der zunächst ein Modell hergestellt wird, in der Regel aus Ton, über das  formbeständiges Material gegossen wird. In ihrer Arbeit sucht sie immer nach einer faszinierenden Verbindung zwischen Haut, Material und Form. Dies spiegelt sich hauptsächlich in der scheinbaren Zerbrechlichkeit der kristallinen Wände wider. Die zuckerartige Struktur der Objekte ist ein typisches Merkmal von ‘pâte de verre’. Ria Lap hat eine Vorliebe für “pâte de verre” wegen der poetischen Ausdruckskraft des Materials. Website www.riaplap.nl

Talga talga

RICHARD MEITNER, geboren 1949 in Philadelphia, USA, in einer österreichischen Familie. Richard nutzt alle visuellen Möglichkeiten der Arbeit mit Glas in seinen Glasobjekten, die mit Hilfe verschiedenster Glastechniken und anderer Materialien erstellt werden. Seine Objekte entstehen oft in Zusammenarbeit mit Menschen, darunter Mieke Groot und Richard Price. Seine Arbeit konzentriert sich normalerweise auf mundgeblasene Glasformen, die funktional sind oder eine Form haben, die von der Funktion abgeleitet ist. Richard Meitner kam 1972 in die Niederlande, um bis 1975 bei Sybren Valkema an der Glasabteilung der Gerrit Rietveld Academy zu studieren. Er entwickelte sich schnell zu einem der meist diskutierten Glaskünstler. Zusammen mit Mieke Groot gründete er ein Glasstudio in Amsterdam und beide Künstler unterrichteten von 1981 bis 2000 an der Abteilung Glasdesign der Gerrit Rietveld Academy. Website www.richardmeitner.com

Kein Titel

Die Utrechter Küanstlerin THEA FIGEE (Soest, 1952) beschäftigt sich seit 1999 mit Glas. Sie ist seit 1984 Malerin und Grafikerin, nachdem sie ihr Studium an der Kunstakademie abgeschlossen hatte. Ihre Objekte werden nach sehr detaillierten Skizzen geblasen, die manche Sammler sogar als zusätzliches Kunstwerk betrachten. Die Unikate sind Vasen, Schüsseln oder Schalen. Es sind die nüchternen Formen, die Figee liebt und mit denen sie ihre malerische Geschichte erzählt. Die Zusammenarbeit mit einem Team in der Glashütte ist auch eine Herausforderung für einen Künstler wie Figee, der normalerweise die absolute Isolation im Studio in Utrecht benötigt, um zu einem Gemälde oder einem Druck zu gelangen. Glasblasen, Malen und Drucken: zwischen diesen drei Disziplinen ist eine Wechselwirkung entstanden, die dafür sorgt, dass wass im Glas geschieht eine inspiration bildet für das Malen und umgekehrt.Werbsite www.theafigee.nl

In praise of dreams

GEIR NUSTAD (1984) wurde in Tromsø geboren, wo er aufwuchs und den ersten Teil seines Lebens verbrachte. Im Jahr 2006 zog er nach Kosta in Schweden und begann sein Studium als Glasbläser am Kosta Glass Center (einer der berühmtesten Glaskurse in Europa). Geir schloss sein Studium 2009 mit einer vielversprechenden Zukunft ab. Im selben Jahr begann er ein Studium an der Gerrit Rietveld Academy, wo er 2012 sein Studium mit einem Bachelor of Fine Arts abschloss. Seit 2012 arbeitet er in der Glashütte des Het Nationaal Glasmuseums in Leerdam für seine autonomen Arbeiten und Auftragsarbeiten. Geir Nustads Arbeit besteht hauptsächlich aus Glas. Geir möchte eine Brücke schlagen zwischen der Verwendung von Glas als Rohstoff für Kunsthandwerk, Design und Kunst. Die organischen Formen sind innen und außen sehr kontrastreich.Website www.geirnustad.com

Pink mointain